Guest
2010-01-04 16:53:11
http://wirres.net/article/articleview/5459/1/6/#jsid-1262623991-836
Stimmt nicht, denn Vodafone bietet seit jeher mobiles Bezahlen, das sogenannte Micropayment an. Dies umfasst die Abrechnung von Kleinstbeträgen, insbesondere digitaler Produkte und Inhalte, zum Beispiel von Nachrichten, Datenbankabfragen, Spielen und Downloads bis zu 10€ direkt über die Handyrechnung.
Ein weiteres mobiles Bezahlsystem brachten Vodafone und o2 gemeinsam in 2008 auf den Markt. mpass ermöglicht komfortables online Shopping durch Bestätigung der Zahlung per SMS. Eine aufwendige Registrierung entfällt und sensible Bankdaten müssen nicht im Internet angegeben werden. Duch die Kombination von Internet und Handy ist mpass besonders sicher.
Außerdem munkelt man, dass Vodafone an einer Lösung arbeitet um mit dem Handy direkt am POS, also im Geschäft bezahlen zu können.
Matthias
2009-12-21 23:19:15
#jsid-1261437555-1670994
Ich kann Ihnen da nicht in allen Punkten recht geben. Tatsächlich ist in Deutschland (und was das betrifft Europa) das Bezahlen per Handy erste Wahl und zwar mit Abstand - in der Online Games Welt. Für sogenannte Items in MMORPGs bezalhen Spieler einfach mit Ihrer Telefonnummer. Die Eingabe der Kreditkartennummer wird weit weniger genutzt.
In einem Punkt aber haben Sie völlig recht. Micro Payment reicht zwar je nach Auslegung bis zu 10 Euro, für Content von 50 Cent und weniger würden die Dienstekosten (je nach carrier zwischen 30 und 50 %) die Marge dermaßen drücken, dass am Ende nichts mehr für die Verlage übrigbleibt.
Ein interessanter Aspekt ist allerdings die Conversion Rate, die bei mobile payment als deutlich höher als bei Kreditkartenzahlung angegeben wird. Vielleicht ein Anknüpfungspunkt für die NOW-Anhänger?
Maximilian
2009-12-19 13:03:22
#jsid-1261227802-1670761
Dabei ist man gar icht so weit entfernt von einer Lösung. Wenn man sich die Bedingungen von Paypal US ansieht, dort kostet eine Microzahlung nur 5 US.ct. plus 5%. Man müsste nur das europäische Headquarter (Zürich?) davon überzeugen, das mal zum aktuellen Umrechungungskurs in der EU einzuführen.
3.6 cent plus 5% sind schon ansatzweise erträglich, bei gedachten 10 cent pro Artikel wären das ca. 60:40 für den Inhalteanbieter.
anonym
2009-12-18 18:27:07
#jsid-1261160827-1670640
Stimmt alles, was Sie schreiben. Wenn man das woanders doch auch so klar erkennen könnte!
Besonders Pkt. 3, die Bezahlungsart, finde ich ganz gravierend. Dort hat es in der Tat in sehr langer Zeit keine nennenswerten Fortschritte gegeben. Und gerade da wäre ich besonders empfindlich. Ich würde nichts zahlen, wenn es für mich mit Unannehmlichkeiten verbunden ist (wie bisher). Ich will schnell, jeden (noch so kleinen) Betrag und weitestgehend anonym zahlen. Diese Forderungen habe ich. Daß sie jemals erfüllt werden, glaube ich schon seit sehr langer Zeit nicht.
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